Neuigkeiten in der Gymnastikabteilung

Die Männergymnastikgruppe der Abt. Handball

Die Männergymnastik ist eine Gruppe von sportinteressierten Männern, die sich jeden Dienstag in der Schindwaldhalle in Sinsheim-Steinsfurt zu einem Gymnastik-Training und anschließendem Korbballspiel trifft.
Entstanden ist die Sportgruppe aus ehemaligen Handballspielern, sie wurde ergänzt von ähnlich agierenden Sportinteressierten und besteht nunmehr seit mehr als 40 Jahren.
Zur Zeit (November 2011) hat die Gruppe ca. 40 Mitglieder, zum Training treffen sich 10-15 Personen.
Die Altersstruktur liegt zwischen 40 und 80 Jahren, jede Leistungsstärke wird akzeptiert.
Neben den sportlichen Aktivitäten, finden bei uns auch gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen statt.
Darunter fallen die 1. Mai-Feier, der jährliche Kulturausflug sowie eine 4 tägige Wanderung im Herbst. Bei der Schmückung des Osterbrunnens sind wir zusammen mit der Frauen-Gymnastik ebenfalls beteiligt.
Gäste und neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.

Trainingsort: Schindwaldhalle Sinsheim Steinsfurt
Trainingszeit: Jeden Dienstag 20:00 – 21:30 Uhr
Übungsleiter: Alois Barth

Leiter der Gymnastikgruppe: Jochen Barth
Ringstraße 37
74889 Sinsheim
Tel. 07261/4842



Terminplan 2017

Termininformation 2017
Gymnastikmänner der Handball-Abt. und die Mitglieder des HFV 2000 e.V.

Der Termin für die Mitgliederversammlung des HFV 2000 e.V. wird Anfang März sein.(Verantwortlich Jürgen Frank) Dazu wird lt. Satzung über den Stadtanzeiger eingeladen.
Ein Neuer Vorsitzender wird gesucht!

Handball-Generalversammlung Fr. ?? 2017
TSV- Generalversammlung Fr.?? 2017

Kulturausflug der Gym.-Männer Sa. 20. Mai. 2017
nach Pforzheim (Gasometer) und Gagenau (Unimokmuseum)
Abfahrt 7.30 Uhr am Bahnhof
Bitte umgehend anmelden

Mainachtfeier (Baumstück Andreas) 19,00 Uhr So..30. April 2017

Maitour der Handballer 10,00 Uhr So.1. Mai 2017

Vatertagswanderung 7.00 Uhr Do. 25. Mai 2017

Dorffest in Steinsfurt (Sonntag Mittagschicht) 17. u.18 Juni 2017 (Verantw. HFV)
Sonntag ab 9,00 Uhr
Montag Abbau ab 9,00 Uhr (Rentner u. Sonstige)

Jubiläums-Wanderwochenende Do. bis So. 21 bis 24.Sept. 2017
Sofortige Voranmeldung erforderlich !

Jubiläumsabend mit Frauen Termin zeitnah zur Wanderung

Wir wünschen uns bei dem vielfältigen Angebot rege Beteiligung.

Es gibt auch noch runde Geburtstage.

Mit freundlichem Gruß

Jochen

Steinsfurt, im Januar 2017



Wanderung an der Lahn 2016

39. Wanderung an der Lahn vom 22. - 25. 9. 2016 mit 19 Teilnehmern.
Um 7.30 Uhr trafen sich 14 Wanderer, um staubedingt, über Frankfurt nach „Diez“ bei Limburg zu fahren. Am Lahnufer traf man sich, mit Jürgen und Heinz aus Bochum zum Sektfrühstück, das von Hans-Peter spendiert war. Gut gestärkt wurden die Autos auf der linken Lahnseite geparkt und die Wanderschuhe geschnürt. Gegen 11 Uhr ging es auf den Lahnwanderweg. Zunächst steil ansteigend durch den Ort, dann hoch zum Höhenweg Richtung „Fachingen“. Die ersten Blicke ins enge Lahntal und dann auf den im Tal liegende „Fachinger Mineralbrunnen“, an dem wir vorbei gehen, und am Ende der Talaue wieder steil hochsteigen. Ein längeres Stück bis zum Aussichtspunkt „Franzosenley“ verläuft meist eben. Dort hat man einen Blick auf die „Schaumburg“ und die Ortschaft „Hausen“. Abwärts gehend erreichen wir den „Katzenkopp“ mit Panoramablick auf die Lahnschleife und „Balduinstein“, dem Wendepunkt unserer heutigen Wanderung. Unterhalb des Bahnhofs am Lahnufer, wurde bei strahlender Sonne, die Mittagsrast eingelegt. Der Rückweg nach „Diez“ ging meist eben rechts der Lahn entlang. Richard, Siegfried und Jochen Barth fuhren mit dem Zug gleich nach „Obernhof“. Von dort geht es über den Berg etwa 1,4 km nach „Weinähr“ zum „Hotel Treis“, unserer Unterkunft. Die Rückwanderer hatten, wegen Umleitung, noch eine längere kurvenreiche Anfahrt zu bewältigen. Nach dem Zimmerbezug traf man sich noch auf der Sonnenterasse, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Holger, Thilo, und Josef vervollständigten die Gruppe gegen 18.30 Uhr. Der Gastrobereich und das Essen waren gut. Die Bedienung sehr gut, die Zimmer weniger und teils sehr verschachtelt angeordnet.
Am 2. Tag machten wir die Etappe „Bad Ems bis Lahnstein“. Da wir über den Berg zum Bahnhof „Obernhof“ müssen, gehen wir bereits um 8.30 Uhr weg. Mit dem Zug fahren wir etwa 20 km bis „Bad Ems“ bzw. „Nievern“. Durch die Kurstadt geht es eben, dann hoch zu den Weinbergterassen, danach leicht abfallend nach „Fachbach“ hinunter, um dann wieder in den Wald hoch zu steigen zum „Kneipbecken“. Die Kurzstreckler sind bis nach „Nievern“ gefahren, um dort beim „Kneipbecken“ in den Höhenweg einzusteigen. Die Panoramastrecke bietet jedoch nur wenige Ausblicke ins Tal, ist aber auf breiten Erdwegen gut zu begehen. Das Höhenprofil liegt zwischen 200 und 280 hm. Nach etwa 11 Wanderkilometer biegt man zur „Ruppertsklamm“ ab und hat dabei eine schöne Aussicht auf „Lahnstein“ und das Schloß „Stolzenfels“ im Rheintal. Vor dem Einstieg in die Klamm stärken wir uns gemeinsam beim schattigen Rastplatz. Danach ging es durch die 1.5 km abwärts führende Klamm, einem Bächlein entlang bzw. durch und über Felsen und Totholz. Dann eine Passage auf einem etwa 50 cm breiten Felsband, mit Seilsicherung an der senkrechten Steilwand. Mit weiteren anspruchsvollen Abschnitten ging es durch die Felsregion, oft wechselnd von einer Seite zur anderen. Wir sind alle gut durchgekommen! Am Ausgang eine kurze Rast. Weiter, weniger schön, hinter der Leitplanke der B 260, ging es in den Ort hinein. Danach der Lahn entlang bis zur Mündung. Davor zog es einige in einen Biergarten. Der Rest kehrte nach der Mündung am Rheinufer ein. Um 16.16 Uhr war gemeinsame Rückfahrt vom Bahnhof „Niederlahnstein“ nach „Obernhof“ Dort über den Berg zum Hotel. Ein Teil schaffte es nicht, am Weinbesen vorbei zu kommen. Doch pünktlich waren alle zum Essen da. Der Singabend danach verlief harmonisch und war gut. Wir waren fast unter uns.
Der Samstag war zunächst neblig. Wir gingen, von „Weinähr im Gebachtal“, wieder über den Berg nach „Obernhof“ im Lahntal und dann zum nahe gelegenen „Kloster Arnstein“ hoch, das wir besichtigten. Zur 4 Täler Tour traten die Kurzwanderer nicht an.
Sie gingen den Rad-Wanderweg nach „Nassau“, der leider total asphaltiert ist. Die Strecke verläuft am steilen Lahnufer, auf halber Höhe, im leichten Auf und Ab. Danach runter zur Lahnschleuse mit 5,8 m Tiefe. Nochmals im Wald, dann im freien Gelände wieder ansteigend bis unterhalb der Burg von „Nassau“. Jetzt der Straße entlang runter zur Lahnbrücke. Unterhalb der Brücke war Mittagsrast. Anschließend ging es in den Ort. Es war Michaelsmarkt und viel Betrieb, aber wir fanden einen guten Informanten, der uns viel über die Stadt, Land und Leute berichtete. Er erwähnte, dass die Lahn teilweise die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz, sowie dem Taunus und dem Westerwald ist. Auch erklärte er den Begriff „Nassauer“. Nach dem Kaffeegenuss, ließen wir uns heimfahren.
Die 4 Täler-Wandrer gingen vom Kloster hinunter in das Jammertal“. Dann in südlicher Richtung in das im Taunus liegende „Dorsbachtal“. Von etwa 140 hm ging es stetig aufwärts, bis vor „Singhofen“ ein steilerer Anstieg auf 320 hm anstand. Die Wanderstrecke verlief, dem Bach entlang auf schmalem Pfad, überwiegend durch Wald. Jetzt ging es abfallend zum „Schafsberg“, wo die Mittagsrast eingelegt wurde. Durch das „Mühltal“, jetzt wieder in nördlicher Richtung, nach „Nassau“ im Lahntal, das von Ost nach West verläuft. Das Wanderzeichen zeigte den beschwerlichen, aber kürzeren Weg, über die „Burg Nassau“ an. In Serpentinen hoch und entlang der Bundesstraße wieder runter ging es zur Lahnbrücke und dem Bahnhof. Die Gruppe hatte sich verzettelt, jedoch erreichten alle den Zug nach „Obernhof“. Auf dem Rückweg zum Hotel, blieben wieder einige im „Lahnweingut Massengeil-Beck“ hängen und kamen dann vereinzelt im Hotel an.
Das Abendessen war etwas später, da eine Hochzeitsgesellschaft Vorrang hatte. Der Abend wurde lang, da auch noch Holger vom Brautpaar Entschädigung für die „Musikbelästigung“ forderte. Sie spendierten jedem, der noch da war, ein Stückchen von der Hochzeitstorte.
Sonntag, 9 Uhr Abreise. Um 10 Uhr war eine Stadtführung in Limburg. Wir machten einen, teils lustigen, Spaziergang durch die kleine Altstadt. Limburg hat nur 20 000 Einwohner, aber viele kleine Fachwerkhäuser, da die geplante Bombardierung an Weihnachten 1944, buchstäblich danebenging! Die Führung endete am Domplatz, mit den umstrittenen Gebäuden vom „Bischof van Elst“. Die anschließende Domführung war beeindruckend. Besonders die Möglichkeit, in halber Höhe, den Kirchenraum zu umrunden und die Massigkeit des Gebäudes zu sehen . Jürgen und Heinz verabschiedeten sich vor dem gemeinsamen Mittagessen, bei dem Gerhard für seine gute Organisation gedankt wurde.
Die Heimfahrt verlief problemlos.

Jochen Barth