Mehr Informationen zu: Sonnenberghalle Angelbachtal- idealer Veranstaltungsort |
In der Ortsmitte bei der Sonnenbergschule ragt die neue „Sonnenberghalle“ mit ihrer braunrot schimmernden Fassade in den Himmel, die großen Glasflächen des Foyers spiegeln die herbstlichen Bäume des Sonnenberg-Wäldchens und des benachbarten Schlossparks wieder. Neben dem Neubau wurde auch das komplette Umfeld mit Schulhof, Parkplätzen und Kindergartenspielplatz umgestaltet. Die Außensportanlagen und die aus dem Jahre 1965 stammende alte Sporthalle der Sonnenbergschule mussten dem Neubau mit einer Nutzfläche von insgesamt 3000 Quadratmetern weichen, dass auf 170 rund 20 Meter tiefe und mit Beton gefüllte Bohrpfähle gegründet ist. Im Inneren des Gebäudes findet sich modernste Technik, die Licht, Heizung und Lüftung steuert und auch für die notwenige Sicherheit sorgt. Der dreiteilbare Spielfeldbereich wird tagsüber hauptsächlich von der angrenzenden Grund-, Haupt- und Werkrealschule benötigt, nachmittags und abends nutzen unterschiedlichste Sportgruppen, vom Tischtennis über Fußball, Geräteturner bis zu den Volleyballspielern die Sportfläche mit entsprechender Tribüne und Sanitärräumen. Für kulturelle Veranstaltungen der Gemeinde oder von Vereinen stehen rund 1000 Sitzplätze zur Verfügung. Die sieben Mal 15 Meter große Bühne bietet für Aufführungen vor großem Publikum den nötigen Raum und in einer modernen Küche kann für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt werden. Nach dem Abriss der alten Halle und der Sportanlagen konnte bei einer kleinen Feierstunde am ersten Advent 2003 der obligatorische Spatenstich erfolgen. Zügig gingen die Arbeiten voran, knapp ein Jahr später wurde Richtfest gefeiert. Nicht einfach war die Finanzierung des größten Bauprojekts in der Angelbachtaler Geschichte, dass insgesamt mit 6,92 Millionen Euro zu Buche schlägt. Einen Zuschuss von 2,21 Millionen Euro erhielt die Gemeinde aus dem Ausgleichsstock des Landes, 750000 Euro aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum (ELR) und 3,96 Millionen Euro musste aus Rücklagen und Darlehen der Gemeinde finanziert werden. Dies ließ, so Kritiker des Projektes, die pro Kopf Verschuldung der rund 5000 Einwohner zählenden Kraichgaugemeinde von 805 Euro im vergangenen Jahr auf 1023 Euro im diesjährigen Haushalt anwachsen. „Die bisherige Resonanz zeigt jedoch, dass die Halle dringend notwendig war,“ so Bürgermeister Fritz Brandt. Schulsport und Übungsbetrieb der Vereine belegen bereits heute die Hallenfläche fast komplett, wie der Belegungsplan zeigt. Dies rechtfertige auch in finanziell schwierigen Zeiten eine solche Investition, so Brandt. „Im übrigen war es unseres Erachtens für viele Jahre die letzte Möglichkeit, hohe staatliche Zuschüsse, wie sie für dieses Projekt bewilligt wurden, auszuschöpfen.“ Ralf März |
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